Wissen · Vergleich
CMMS, FSM oder Industrial Service Network: was passt?
Von Gerd Bart, Gründer und Geschäftsführer · Stand
Kurz gesagt
Ein CMMS plant und dokumentiert die Instandhaltung im eigenen Werk. Ein FSM-System steuert die Servicetechniker eines Maschinenbauers. Ein Industrial Service Network verbindet beide Seiten mit allen Herstellern einer Fabrik in einem Vorgang. Wer Maschinen mehrerer Hersteller betreibt und dafür Unterlagen, Ersatzteile und Hilfe vom Hersteller braucht, braucht das dritte. CMMS und FSM bleiben dabei.
Der Vergleich auf einen Blick
| CMMS | FSM | Industrial Service Network | |
|---|---|---|---|
| Gehört | der Instandhaltung eines Werks | dem Service eines Maschinenbauers | keiner der beteiligten Firmen |
| Darin arbeiten | die eigenen Instandhalter | die eigenen Techniker und Disponenten | Instandhaltung, Maschinenbauer, Materiallieferanten |
| Typische Aufgaben | Wartungspläne, Arbeitsaufträge, Ersatzteillager | Einsätze planen, Techniker steuern, Berichte | Akte je Maschine, Störung bis Lösung, Bestellen beim Hersteller |
| Unterlagen und Teile der Hersteller | pflegt die Instandhaltung von Hand | nur die eigenen | kommen vom jeweiligen Hersteller |
| Der Hersteller im Servicefall | per Telefon und Mail | nur der eigene | sitzt mit im Vorgang |
| Endet | an der Werksgrenze | an der Firmengrenze des Herstellers | an keiner Firmengrenze |
Was ein CMMS gut kann
Ein CMMS (Computerized Maintenance Management System) ist das Werkzeug der Instandhaltung. Es plant die Wartung, verwaltet Arbeitsaufträge und das Ersatzteillager und dokumentiert, was an welcher Maschine gemacht wurde. Für die Arbeit im eigenen Werk ist es gemacht.
Die Unterlagen, Teile und Preise der Hersteller kennt es nur, wenn jemand sie von Hand einpflegt. Der Hersteller sitzt nicht mit im Vorgang: Braucht die Instandhaltung ihn, greift sie zum Telefon.
Was ein FSM-System gut kann
Ein FSM-System (Field Service Management) ist das Werkzeug des Maschinenbauers. Es plant Einsätze, steuert Techniker und Disponenten und erstellt die Berichte. Es ordnet den Service innerhalb des eigenen Unternehmens.
Beim Kunden sieht es nur die eigenen Maschinen. Die Instandhaltung im Werk hat aber Maschinen vieler Hersteller, und für jeden ein anderes Portal.
Wo beide enden
CMMS und FSM gehören jeweils einer Firma und enden an deren Grenze. Der Service einer Maschine betrifft aber immer mehrere Firmen: die Instandhaltung, die sie betreibt, den Hersteller, der sie kennt, und den Lieferanten, der das Material bringt.
Diese Lücke schließt ein Industrial Service Network. CMMS und FSM bleiben; das Industrial Service Network verbindet die Firmen dazwischen.
Was Sie brauchen, nach Ihrer Lage
Sie warten Ihre Maschinen mit eigenen Leuten und eigenen Unterlagen.
Ein CMMS reicht.
Sie sind Maschinenbauer und schicken Techniker zu Ihren Kunden.
Ihr FSM-System plant die Einsätze. Damit Ihr Kunde Ihre Teile und Ihren Service dort findet, wo er alle seine Maschinen führt, schließen Sie sich zusätzlich dem Industrial Service Network an.
Ihr Werk hat Maschinen mehrerer Hersteller, und im Servicefall brauchen Sie den Hersteller.
Dann brauchen Sie ein Industrial Service Network. Ihr Instandhaltungssystem bleibt: Das Service Brain von Transaction-Network bezieht seine Wartungs- und Störungshistorie als weitere Quelle mit ein.
Fragen
Häufige Fragen
Ersetzt Transaction-Network unser CMMS?
Nein. Ihr System bleibt. Transaction-Network bringt dazu, was ihm fehlt: die Unterlagen, Teile und Preise Ihrer Hersteller und den Hersteller selbst im Vorgang.
Brauche ich als Maschinenbauer dann noch mein FSM-System?
Ja, für die Einsätze Ihrer Techniker. Transaction-Network bringt Ihre Teile und Ihren Service in das Konto, in dem Ihr Kunde alle seine Maschinen führt, auch die anderer Hersteller.
Was kostet es für die Instandhaltung?
Maschinenakte, Wartung, Tickets, Bestellen und alle Nutzer kosten nichts. Das Service Brain kostet 5 € je Maschine und Monat, ohne Mindestlaufzeit.
Und für Maschinenbauer?
Hat ein Kunde Sie eingeladen, ist der Einstieg kostenlos: nichts für bis zu drei Kunden, solange Sie die Daten selbst einstellen. Darüber hinaus zahlen Sie einen Grundpreis von 2.000 € im Monat und die Module, die Sie wählen, je registrierter Maschine, etwa Asset Management für 3,00 €. Was das für Ihre installierte Basis heißt, rechnen wir mit Ihnen in der Demo durch.
Gibt es eine Alternative zum CMMS, die den Maschinenhersteller in den Servicefall einbindet?
Ja, ein Industrial Service Network. Ein CMMS kennt die Aufträge Ihres Werks und endet an der Werksgrenze; der Hersteller sitzt nicht im Vorgang. Im Industrial Service Network gehen Anfragen, Bestellungen und Tickets direkt an den Hersteller der Maschine, und Ihr CMMS kann bleiben.
Demo
Sehen Sie Ihre Maschinen in einem Konto.
In einer Demo zeigen wir Ihnen, wie Ihr Maschinenpark in einem Konto aussieht: alle Hersteller, jede Maschine mit Akte, Wartung und Service Brain.