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Produkt-Update | Neues Release aus unserem 4-Wochen-Sprint

Transaction-NetworkDienstag, 07. April 2026

Im Service entsteht der meiste Aufwand nicht durch fehlende Funktionen, sondern durch fehlende Struktur. Informationen liegen verteilt, Zuständigkeiten sind nicht eindeutig, und Zusammenarbeit funktioniert oft nur über Abstimmung. Das führt dazu, dass einfache Themen unnötig lange dauern. Genau an diesen Punkten haben wir im letzten Sprint gearbeitet.

1. KI-Assistent Erweiterung mit Zugriff auf reale Maschinendaten

Der KI-Assistent 2.0 kann jetzt freigeschaltet werden. Er greift auf alle Dokumente zu, die direkt an der Maschine in der BOM hinterlegt sind. Das betrifft zum Beispiel Bedienungsanleitungen, technische Dokumentationen oder projektspezifische Unterlagen.

Sobald diese Dokumente im System liegen, kann der Assistent darauf zugreifen und sie in seine Antworten einbeziehen.

Das verändert die Nutzung spürbar: Fragen beziehen sich nicht mehr auf allgemeines Wissen, sondern auf die konkrete Maschine und deren Historie.

Für Manufacturer gibt es zusätzlich die Möglichkeit, das Verhalten des Assistenten anzupassen. Bestimmte Grundeinstellungen sind bereits hinterlegt, können aber erweitert oder verändert werden, je nachdem, wie der Assistent im Service eingesetzt werden soll.

2. Wartungsbereich vollständig für Manufacturer verfügbar

Der Wartungsbereich steht jetzt auch dem Manufacturer vollständig zur Verfügung.

Das bedeutet konkret: Der Manufacturer sieht den Wartungskalender, die Jobliste und alle Aufgaben und kann diese selbst anlegen, bearbeiten und durchführen.

  • Wartungsaufgaben erstellen und planen
  • Serienaufgaben definieren
  • Aufgaben dokumentieren und abschließen
  • laufende Maßnahmen nachvollziehen

Bisher war dieser Bereich stärker auf den Operator ausgerichtet. Mit dem Update arbeiten beide Seiten im gleichen Bereich und auf derselben Datenbasis.

Das reduziert Abstimmung, weil Informationen nicht mehr zwischen Systemen oder Personen übertragen werden müssen.

3. Mehr Steuerung in Service-Anfragen

Manufacturer können jetzt festlegen, ob in Service-Anfragen Teile direkt verlinkt werden dürfen.

Damit lässt sich steuern, ob eine Anfrage rein beschreibend bleibt oder ob sie direkt mit konkreten Komponenten verknüpft wird.

In der Praxis bedeutet das: Wenn Teile verlinkt sind, wird schneller klar, worum es geht und welche nächsten Schritte notwendig sind. Das reduziert Rückfragen und vereinfacht die weitere Bearbeitung.

4. Wartungsaufgaben zwischen Operator und OEM teilen

Operator können Wartungsaufgaben jetzt beim Anlegen oder Bearbeiten gezielt mit ihrem OEM teilen.

Sobald die Aufgabe geteilt ist, hat der OEM Zugriff darauf und kann sie ebenfalls bearbeiten.

  • Ergänzen von Informationen
  • Anpassen von Aufgaben
  • Dokumentation von durchgeführten Arbeiten

Beide Seiten arbeiten damit an derselben Aufgabe, statt Informationen separat auszutauschen.

Einordnung

Dieses Release verändert keine einzelnen Funktionen isoliert, sondern vor allem das Zusammenspiel.

Zugriff auf Wissen, Durchführung von Wartung und Zusammenarbeit zwischen Operator und Manufacturer greifen jetzt enger ineinander.

Das Ziel bleibt unverändert: Service so aufzusetzen, dass er im Alltag funktioniert, ohne zusätzliche Abstimmungsschleifen zu erzeugen.