Nutzung von Standards
für Offenheit und Kompatibilität

Wenn wir gemeinsam, offen und transparent unsere Informationen technisch teilen und unsere Plattform öffnen, kann die Digitalisierung funktionieren. Es braucht die Nutzung und Integration von Industriestandards, ein gemeinsames Verständnis und damit eine einheitliche Sprache.

Wir von Transaction-Network sind uns sicher: Silo-Lösungen und closed-shop Programme sind nicht zeitgemäß. Sie behindern das Zusammenwachsen der IT-Systeme und damit die Digitalisierung Ihres Unternehmens.

Für uns ist es daher eine Selbstverständlichkeit, dass wir auf Industriestandards wie die AAS (Asset Administration Shell) der IDTA (Industrial Digital Twin Association) , OPC UA Companion Specifications, Weihenstephaner Standards und OMAC aufbauen. Daher engagieren wir uns in den Gremien aktiv, um diese Standard zu formen, zu definieren und mit zu entwickeln.

Ihre Vorteile durch die Nutzung von Standards

Die Nutzung gängiger Standards der Branche ermöglicht einen nahtlosen Informations- und Datenfluss zwischen verschiedenen Systemen und Plattformen und damit zwischen verschiedenen Markt- und Branchenteilnehmer.

Die Anbindungen und Schnittstellen zwischen diesen Systemen können schnell und unkompliziert implementiert werden.

Nur durch Standards ist der Wandel von Einzellösungen (Datensilos) hin zu herstellerübergreifenden Branchenlösungen möglich.

Wir unterstützen die folgenden Branchenstandards

IDTA AAS

Die Industrial Digital Twin Association e.V. (IDTA) konzipiert mit Ihrer Asset Administration Shell (AAS) ein offener, technologieunabhängiger Standard für den digitalen Zwilling. Die AAS besteht aus einer Reihe von Teilmodellen, die alle Daten und Funktionalitäten eines bestimmten Assets – wie Merkmale, Eigenschaften, Zustände, Parameter, Messdaten und Fähigkeiten – beschreiben. Die AAS ermöglicht die Nutzung verschiedener Kommunikationskanäle sowie Anwendungen und verbindet Gegenstände mit der vernetzten, digitalen und dezentralen Welt. Mit der AAS öffnet die IDTA die Technologie für jedes Unternehmen und setzt Branchenstandards. Die IDTA fungiert dabei als zentraler Anlaufpunkt für alle Interessengruppen. Gemeinsam mit Partnern, Kunden und Mitbewerbern werden die Spezifikationen für die Interoperabilität bereitgestellt und Prozesse, Kriterien und Werkzeuge definiert, um den Digitalen Zwilling zu erstellen und zu testen.

OPC UA

OPC Unified Architecture (OPC UA) ist ein Standard für den Datenaustausch als plattformunabhängige, serviceorientierte Architektur (SOA). Als neueste Generation aller Spezifikationen der Open Platform Communications (OPC) unterscheidet sich OPC UA erheblich von ihren Vorgängerinnen insbesondere durch die Fähigkeit, Maschinendaten (Regelgrößen, Messwerte, Parameter usw.) nicht nur zu transportieren, sondern auch maschinenlesbar semantisch zu beschreiben.

Weihenstephaner Standards

Die Weihenstephaner Standards (WS) vereinfachen die Vernetzung von Anlagen und Produktionsmaschinen der Nahrungs- und Getränkeindustrie untereinander durch eine einheitliche Kommunikationsschnittstelle zur standardisierten Übertragung von Maschinen- und Prozessdaten in übergeordnete IT-Systeme. Die Weihenstephaner Standards helfen durch standarisierte Schnittstellen mit einfach zu implementierenden Kommunikationsstandards, eindeutig definierten Datenpunkten, domänenspezifischen Maschinenprofilen und Auswerteempfehlungen. Für die Übertragung von WS Datenpunkten stehen die zwei Kommunikationsstandards WS OPC UA und WS Protocol zur Verfügung, die festlegen in welcher Form die Daten strukturiert sind und übertragen werden. Für die Kommunikation in einem Industrie 4.0 Umfeld setzen die Weihenstephaner Standards auf OPC UA.

OMAC

Die Organization of Machine Automation and Control (OMAC) ist eine globale Organisation, die ins Lebens gerufen wurde, um die Etablierung offener Automatisierungslösungen voranzutreiben. Unter anderem hat OMAC den PackML Standard entwickelt – ein Kommunikationsstandard insbesondere für Verpackungsmaschinen. Das Pack ML State Modul definiert eine Reihe von Betriebsarten und -zuständen in den Maschinenschnittstellen und bietet eine einheitliche Methode für die Datenübertragung zwischen einzelnen Systemen über PackTags. Diese beschreiben den Zustand einer Maschine in einem spezifischen Format.

Wie setzen wir diese Standards in unserer Plattform um?

Für unsere Plattform haben wir standardisierte Schnittstellen definiert, die in der Lage sind auf Basis der gängigen Industriestandards Daten zu lesen und importieren. Die IDTA AAS erleichtert die Nutzung und den Import von Maschinendaten respektive des digitalen Zwillings des Maschinenbauers über die Verwaltungsschale. OPC UA, OMAC PackML und die Weihenstephaner Standards standardisieren die Nutzung und Übertragung von IIoT Daten aus dem Shopfloor des Produzenten.

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